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Seltene Militäruhren „Dirty Dozen“ und „Fab Four“ werden versteigert

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Drei bemerkenswerte Beispiele der legendären „Dirty Dozen“-Militärarmbanduhren aus dem Zweiten Weltkrieg sollen am Mittwoch, dem 1. Oktober, im Rahmen einer zweitägigen Schmuck-, Uhren- und Accessoires-Auktion bei Gildings Auctioneers in Market Harborough versteigert werden. Die Sammlung aus Erstbesitz, die von einem Liebhaber aus Northampton aufgebaut wurde, umfasst auch einen seltenen Hamilton „Fab Four“-Chronographen und mehrere andere britische Militäruhren.

Die Dirty Dozen: Ikonen der Uhrmacherkunst im Krieg

Die „Dirty Dozen“ wurden 1944 und 1945 vom britischen Verteidigungsministerium in Auftrag gegeben und von 12 Schweizer Herstellern nach strengen militärischen Spezifikationen gefertigt. Mit schwarzen Zifferblättern, Leuchtmarkierungen und wasserdichten Gehäusen ausgestattet, boten sie den Soldaten eine zuverlässige und langlebige Zeitmessung auf dem Schlachtfeld.

Die drei versteigerten Exemplare umfassen Modelle von Timor und Cyma, die jeweils auf 400–600 £ geschätzt werden, sowie eine Buren Grand Prix, die auf 200–300 £ geschätzt wird. Alle sind mit „W.W.W.“ gestempelt, um die offizielle Spezifikation Watch, Wrist, Waterproof zu kennzeichnen. Obwohl diese Stücke nicht die seltensten innerhalb der Serie sind, macht ihr Überleben unter Kriegsbedingungen sie äußerst sammelwürdig.

Der Hamilton „Fab Four“ Chronograph

Ein weiteres Highlight ist der Hamilton „Fab Four“-Chronograph, der um 1970 hergestellt wurde, als vier Hersteller beauftragt wurden, Chronographen an das britische Militär zu liefern. Dieses Modell trägt den „0552“-Stempel der Royal Navy und ist eines von nur etwa 3.000 Exemplaren, die hergestellt wurden. Es hat einen Schätzpreis von 800–1.200 £, was sowohl seine Seltenheit als auch seine anhaltende Attraktivität unter Militäruhrenliebhabern widerspiegelt.

Zusätzliche Militär- und Sammleruhren

Neben diesen Top-Stücken bietet die Auktion eine Vielzahl weiterer militärischer Zeitmesser. Zu den Highlights gehören eine Hamilton W10 aus den 1970er Jahren, geschätzt auf 200–300 £, eine Cockpituhr aus dem Ersten Weltkrieg für 70–100 £ und zwei Army Trade Pattern (ATP)-Armbanduhren von Buren und Moeris mit Schätzpreisen von 80–120 £ bzw. 50–100 £. Zu den nicht-militärischen Lots, die Interesse wecken, gehören eine Enicar Sherpa Super Jet und zwei Breitling Top Time Uhren.

Die zweitägige Auktion beginnt am Dienstag, den 30. September, mit Schmuck, gefolgt von Uhren und Accessoires am Mittwoch, den 1. Oktober. Alle Auktionsdetails und Besichtigungszeiten sind auf der Website von Gildings Auctioneers hier verfügbar.


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