Schweizer Uhrenexporte im November 2025
Nach Angaben des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie gingen die Schweizer Uhrenexporte im November 2025 weiter zurück. Der Gesamtexportwert sank im Jahresvergleich um 7,3 Prozent und belief sich in diesem Monat auf 2,2 Milliarden CHF.

Der Rückgang betraf sowohl das Versandvolumen als auch den Exportwert in den meisten Materialkategorien. Wertmäßig waren die stärksten Rückgänge bei Uhren aus Edelmetallen zu verzeichnen (minus 4,9 Prozent) und bei Stahluhren (minus 9,3 Prozent).
Mengenmäßig wurden im November rund 1,3 Millionen Uhren exportiert. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 157.000 Einheiten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Rückgang wurde hauptsächlich durch geringere Lieferungen von Uhren mit Stahlgehäuse verursacht (minus 5,5 Prozent). Die Nachfrage nach Uhren, die unter andere Materialien fallen, schwächte sich ebenfalls stark ab (minus 19,6 Prozent), während Bicolor-Modelle einen signifikanten Rückgang von 21,7 Prozent verzeichneten.
Die meisten Preissegmente waren von dem Abschwung betroffen. Uhren mit einem Preis von über 500 CHF verzeichneten einen durchschnittlichen Rückgang des Exportwerts um 7,8 Prozent. Die einzige Kategorie, die ein Wachstum verzeichnete, war das Segment von 200 CHF bis 500 CHF, das einen Anstieg von 6,8 Prozent aufwies.
Die regionale Entwicklung blieb uneinheitlich. Die Exporte in die Vereinigten Staaten gingen im Jahresvergleich weiterhin stark zurück und fielen um 52,3 Prozent. Im Gegensatz dazu stiegen die Exporte in das Vereinigte Königreich um 7,9 Prozent. Hongkong verzeichnete weiterhin eine leichte positive Entwicklung, mit einem Exportwachstum von 3,1 Prozent, was die bereits im September festgestellte Zunahme fortsetzt.
Anderswo in Asien blieben die Ergebnisse negativ. Japan verzeichnete einen weiteren monatlichen Rückgang, die Exporte sanken um 4,1 Prozent, was ein in den letzten Monaten beobachtetes Muster fortsetzt. Auch das chinesische Festland verzeichnete einen Rückgang, die Exporte fielen um 3,2 Prozent.
Insgesamt bestätigen die Novemberzahlen eine breit angelegte Kontraktion der Schweizer Uhrenexporte zum Jahresende 2025. Während bestimmte Preisklassen und einzelne Märkte positive Entwicklungen zeigten, blieb das Gesamtergebnis für den Monat deutlich negativ.
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