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Rolex fährt Produktion zurück, baut aber Vorsprung aus

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Laut dem Bericht der Vontobel über die Schweizer Uhrenindustrie 2025 hat Rolex seine Position am oberen Ende des Marktes trotz reduzierter Produktionsmengen in den letzten zwei Jahren weiter gefestigt.

Die Analyse der Bank zeigt, dass Rolex seinen Anteil am Wert von Uhren über CHF 3.000 von 57 Prozent im Jahr 2023 auf 61 Prozent im Jahr 2025 erhöht hat. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Stärke der Marke, auch wenn die breitere Branche einen allgemeinen Rückgang der Verkaufsmengen verzeichnet.

Rolex Scales Back Output

Ein herausforderndes Umfeld für die Schweizer Uhrenindustrie

Der Mengenrückgang ist nicht auf Rolex beschränkt. Die Schweizer Uhrenbranche als Ganzes hat einen Umsatzrückgang erlebt, der durch einen anhaltend starken Schweizer Franken und einen starken Anstieg der Goldpreise unter Druck geriet. Unter solchen Bedingungen standen selbst große Marken zunehmendem Druck gegenüber.

Nur einer begrenzten Anzahl führender Häuser ist es gelungen, ihre Umsätze zu steigern oder zu halten. Darunter sind Cartier, Audemars Piguet, Patek Philippe und Richard Mille.

Die Top Ten nach Umsatz

Das traditionelle Ranking der Vontobel der zehn größten Schweizer Uhrenmarken nach Jahresumsatz platziert Rolex erneut an der Spitze, mit geschätzten Einnahmen von CHF 10,5 Milliarden.

Den zweiten Platz belegt Cartier mit einem Jahresumsatz von CHF 3,4 Milliarden, eine Verbesserung um einen Platz im Ranking in den letzten sechs Jahren.

Audemars Piguet sichert sich mit CHF 2,4 Milliarden Umsatz den dritten Platz. Seit 2019 ist die Manufaktur aus Le Brassus um drei Positionen aufgestiegen und hat sowohl Patek Philippe als auch Omega überholt.

Patek Philippe folgt dicht dahinter auf dem vierten Platz mit einem Jahresumsatz von CHF 2,35 Milliarden. Omega vervollständigt die Top Five mit CHF 1,677 Milliarden. Zum Vergleich: Omega lag 2019 mit einem Umsatz von CHF 2,28 Milliarden auf dem zweiten Platz.

Certified Pre-Owned gewinnt an Dynamik

Der Bericht hebt auch die rasche Expansion des Rolex Certified Pre-Owned Programms hervor. Ende 2022 gestartet, generiert die Initiative schätzungsweise rund CHF 500 Millionen Jahresumsatz.

Das Wachstum war so stark, dass das Programm, würde es als eigenständige Marke behandelt, bereits zu den Top Ten der Branche nach Umsatz zählen würde. Zu den wichtigsten Handelspartnern für Rolex CPO gehören Bucherer und Tourneau, beide im Besitz von Rolex, sowie Watches of Switzerland und The 1916 Company.

Goldpreise und Einzelhandelsdynamik

Ein weiterer im Vontobel-Bericht hervorgehobener Punkt ist der starke Anstieg der Goldpreise. Im vergangenen Jahr ist der Wert des Edelmetalls um 67 Prozent gestiegen. Im Gegensatz dazu sind die Einzelhandelspreise für Uhren aus Edelmetallen moderater gestiegen, nämlich um 9 Prozent im Jahr 2025 und um 8 Prozent im Vorjahr.

Dieser Kontrast verdeutlicht den Unterschied zwischen dem Anstieg der Goldpreise und dem moderateren Anstieg der Einzelhandelspreise für Edelmetalluhren.


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