Richemont Uhrenverkäufe steigen im dritten Quartal um 7 %
Richemont meldet eine positive Entwicklung für seine Uhrensparte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025, das am 31. Dezember endete. Laut Finanzbericht des Konzerns stiegen die Verkäufe seiner Uhrenmarken im Zeitraum von Oktober bis Dezember im Jahresvergleich um 7 %.

Das Uhrenportfolio des Konzerns umfasst eine breite Palette von High-End- und Luxusherstellern, darunter A. Lange & Söhne, Baume & Mercier, IWC Schaffhausen, Jaeger-LeCoultre, Panerai, Piaget, Roger Dubuis und Vacheron Constantin.
Zum zweiten Quartal in Folge verzeichnete Richemont in den Amerikas sowie im Nahen Osten und in Afrika ein Wachstum im Uhrensegment, wobei die Verkäufe in diesen Regionen zweistellig stiegen. Die anhaltende Erholung in diesen Märkten ist für den Konzern besonders bedeutsam, da die Uhrenverkäufe seit ihrem Höhepunkt im Geschäftsjahr 2022 bis 2023 unter Druck stehen.
In den letzten zwölf Monaten ist der Aktienkurs von Richemont um mehr als 23 % gestiegen, eine Entwicklung, die maßgeblich durch die sich verbessernden Bedingungen in China gestützt wurde. Dieser Aufwärtstrend wurde am 15. Januar während des Morgenhandels kurzzeitig durch einen Rückgang von rund 1,5 % unterbrochen.
Das dritte Quartal lieferte auch starke Ergebnisse für Watchfinder & Co., Richemonts Spezialplattform für gebrauchte Luxusuhren, die ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnete. Die Schmuckmaisonen des Konzerns, darunter Buccellati, Cartier, Van Cleef & Arpels und Vhernier, verzeichneten einen Umsatzanstieg von 14 % zu konstanten Wechselkursen.
Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg im Quartal um 11 % auf 6,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 4,8 Milliarden Euro auf Schmuck, während die Uhrensparte 872 Millionen Euro erwirtschaftete.
Die Direktverkäufe an den Verbraucher über das Richemont-Einzelhandelsnetzwerk übertrafen weiterhin andere Kanäle und stiegen um 12 %, womit sie nun 72 % des gesamten Konzernumsatzes ausmachen. Die Großhandelsumsätze stiegen um 9 %, unterstützt durch ein zweistelliges Wachstum sowohl bei Schmuck- als auch bei Uhrenmarken in allen Regionen. Die Online-Verkäufe stiegen um 5 %, wobei das Wachstum hauptsächlich vom Schmucksegment getragen wurde.
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