Omega enthüllt die vierte Generation der Seamaster Planet Ocean
Die Seamaster-Linie ist seit 1948 ein Eckpfeiler der Omega-Identität und hat sich über die Jahrzehnte zu mehreren Unterkollektionen entwickelt. Unter ihnen ist die Seamaster Planet Ocean die jüngste, aber wohl auch die technisch am stärksten fokussierte. 2005 eingeführt, wurde sie seither zweimal grundlegend überarbeitet. Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Linie präsentiert Omega nun die vierte Generation, eine Kollektion, die sich entschieden von der Vergangenheit löst und den Charakter der robustesten Taucheruhr der Marke neu interpretiert.

Quelle: monochrome-watches.com
Eine neue Designrichtung, inspiriert von den Achtzigern
Während frühere Generationen der Planet Ocean oft als verbesserte Interpretation der Seamaster Diver 300M angesehen wurden, die alle durch Designmerkmale aus den späten 1960er Jahren verbunden waren, stellt die neue Kollektion eine deutliche konzeptionelle Verschiebung dar. Omega präsentiert sieben Referenzen mit einer kantigeren Architektur, stärkeren Linien und überarbeiteten Proportionen. Die Marke nennt Seamaster-Modelle aus den 1980er Jahren als Haupteinfluss für diese Neuausrichtung.
Eine der bemerkenswertesten Änderungen ist das Entfernen des Heliumauslassventils, ein langjähriges Merkmal, das bei früheren Modellen auf der Zehn-Uhr-Position platziert war. Die lierförmigen Bandanstöße, die für Omega Taucheruhren charakteristisch waren, wurden ebenfalls abgeschafft. Ein Titanring umgibt nun das Glas von der Innenseite der Lünette. Dieses Element hat seine Wurzeln in den ersten Planet Ocean Modellen von 2005 sowie in den Vintage Seamaster 300 Uhren aus den 1960er Jahren, obwohl es in der neuen Generation strukturell zum gesamten Dichtungssystem beiträgt. Die Wasserdichtigkeit bleibt bei 600 Metern, wodurch die professionelle Spezifikation der Kollektion erhalten bleibt.

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Schlankere Proportionen und ein kompakteres Tragegefühl
Die Rückkehr zum ursprünglichen Durchmesser von 42 Millimetern wird langjährige Liebhaber der Linie erfreuen. Das Gehäuse misst nun 13,8 Millimeter in der Höhe, eine Reduzierung um 2,3 Millimeter im Vergleich zur vorherigen Generation. Das Profil wird durch die Verwendung eines flachen Saphirglases weiter verschlankt. Die Gehäusekonstruktion ist kantiger, während das Armband durch ein verkürztes erstes Glied befestigt wird, das den ergonomischen Übergang vom Gehäuse zum Handgelenk verbessert. Zusammengenommen deuten die Änderungen darauf hin, dass die neuesten Planet Ocean Modelle an einer größeren Bandbreite von Handgelenken bequemer sitzen werden.

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Eine überarbeitete Lünette und ein bekanntes Zifferblattdesign
Die Lünette wurde komplett neu gestaltet. Sie weist ein ausgeprägteres Griffmuster und eine breite Keramikeinlage mit einer vereinfachten Tauchskala auf. Verfügbare Farben sind Schwarz, Blau und das charakteristische Orange, das die Planet Ocean-Identität seit ihrer Einführung im Jahr 2005 begleitet hat.
Das Zifferblatt stellt eher eine Evolution als einen Bruch dar. Die Oberfläche ist mattschwarz und behält die charakteristischen breiten Zeiger und trapezförmigen Stundenmarkierungen bei, die die Kollektion seit langem definiert haben. Beide Elemente sind leicht vergrößert und mit Super-LumiNova behandelt. Arabische Ziffern an den Kardinalpunkten bewahren das etablierte Planet Ocean-Layout. Die Ziffern sind jetzt im Umriss quadratischer, mit einer schärferen grafischen Behandlung, die die Geometrie von Gehäuse und Armband widerspiegelt. Je nach Variante sind sie entweder lackiert oder mit einer Rhodiumbeschichtung versehen. Die Tauchskala ist in weißer Emaille aufgetragen. Das aufgesetzte Omega-Emblem bleibt erhalten, während alle anderen Inschriften gedruckt sind. Das Datumsfenster wurde komplett entfernt, was dem Zifferblatt ein klareres und symmetrischeres Aussehen verleiht.

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Kaliber 8912: Mechanische Kontinuität unter einem neuen Äußeren
Trotz der umfangreichen Neugestaltung des Äußeren bleibt das Uhrwerk vertraut. Die neuen Modelle werden von Omegas Master Chronometer Kaliber 8912 angetrieben, das bereits in den Ultra Deep Versionen der Planet Ocean Familie zu sehen war. Das Kaliber verfügt über eine Co-Axial-Hemmung, eine Frequenz von 25200 Halbschwingungen pro Stunde und ein Doppelfederhaus-System, das eine Gangreserve von sechzig Stunden bietet. Der unabhängig verstellbare Stundenzeiger ermöglicht schnelle Zeitzonenwechsel, ohne das Uhrwerk anzuhalten.

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Armbänder, Bänder und Trageerlebnis
Die Uhren werden entweder mit einem Edelstahlarmband oder einem Kautschukarmband angeboten. Die Bänder werden durch ein Stahlendstück befestigt, das die integrierte Ästhetik verstärkt. Ein potenzieller Nachteil ist das Fehlen eines Feinjustiermechanismus an der Faltschließe der Bandvarianten.
Das neu gestaltete Armband ist flach, dreigliedrig und verfügt über gebürstete äußere Glieder mit polierten inneren Gliedern. Es ist dünner als frühere Planet Ocean-Armbänder und wirkt durch sein gelenkiges erstes Glied optisch integriert. Die Schließe bietet sechs Einstellpositionen und eine Tauchverlängerung, die das Tragen der Uhr über einem Neoprenanzug ermöglicht.

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Preise und Verfügbarkeit
Die vierte Generation der Seamaster Planet Ocean ergänzt die permanente Kollektion. Je nach Wahl der Lünettenfarbe und der Armbandkonfiguration liegen die Preise zwischen 6700 und 7400 Schweizer Franken zuzüglich Steuern.
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