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Omega Constellation Observatorium Kollektion

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Omega hat eine neue Serie innerhalb seiner Constellation-Kollektion vorgestellt: die Constellation Observatory. Diese Veröffentlichung stellt eine bemerkenswerte Entwicklung dar, da es das erste Mal ist, dass eine Zweizeigeruhr eine Master Chronometer-Zertifizierung erhalten hat.

Die Kollektion greift eine Designsprache auf, die bis ins Jahr 1952 zurückreicht und in einem zeitgemäßen Gehäuse aus Edelstahl, Gold und kombinierten Edelmetallausführungen neu interpretiert wird.

Omega Constellation Observatory

Quelle: monochrome-watches.com

Gehäusedesign und Proportionen

Das Gehäuse misst 39,4 mm im Durchmesser bei einer Dicke von 12,23 mm, während der Bandanstoßabstand von 47,2 mm ausgewogene Proportionen am Handgelenk gewährleistet. Saphirgläser sind auf beiden Seiten angebracht, und das Gehäuse wird durch die gebogenen Bandanstöße ergänzt, die charakteristisch für frühere Constellation-Modelle sind.

Diese Mischung aus Vintage-Referenzen und moderner Konstruktion unterstreicht die Kontinuität der Designidentität der Kollektion.

Zifferblatt und ästhetische Details

Ein Hauptmerkmal der neuen Serie ist die Rückkehr des Pie-Pan-Zifferblatts, einem prägenden Element historischer Constellation-Modelle. Bei den meisten Versionen ist der äußere Rand des Zifferblatts mit linearem Guilloche verziert, was Struktur und Tiefe verleiht.

Die applizierten Stundenindizes haben eine Drachenform und spiegeln die facettierten Zeiger wider. Der Constellation-Stern bleibt über 6 Uhr positioniert, während der Kollektionsname unter dem Omega-Logo erscheint und die vertraute visuelle Hierarchie beibehält.

Materialien und Variationen

Die Kollektion wird in einer breiten Palette von Materialien und Konfigurationen angeboten.

Modelle aus Omegas eigenem O-MEGASTEEL sind mit silbernen, blauen oder grünen Zifferblättern erhältlich, sowie eine Version mit einem polierten schwarzen Keramikzifferblatt. Diese Uhren werden mit Alligatorlederarmbändern kombiniert und verfügen über goldfarbene applizierte Indizes mit passenden PVD-beschichteten Zeigern.

Goldversionen werden aus Omegas proprietären Legierungen hergestellt. Das Moonshine-Gold-Modell wird mit einem passenden Zifferblatt angeboten und kann entweder an einem Lederarmband oder an einem Goldarmband mit einer von frühen Constellation-Designs inspirierten Ziegelgliederstruktur konfiguriert werden.

Sedna-Gold- und Canopus-Gold-Varianten verfügen ebenfalls über Ton-in-Ton-Zifferblätter und werden an Lederarmbändern präsentiert.

Eine komplexere Ausführung kombiniert Platin und Gold und vereint mehrere proprietäre Omega-Legierungen innerhalb einer einzigen Kollektion.

Uhrwerk und Dekoration

Die Uhren werden von zwei neu entwickelten Kalibern angetrieben, die aus der 89xx-Serie stammen. Beide Uhrwerke verfügen über einen skelettierten Rotor, der mit einem Medaillon versehen ist, das mit einem Observatorium-Motiv graviert ist.

Das Kaliber 8915 Grand Luxe ist der Platin- und Goldversion vorbehalten. Es verfügt über ein Medaillon aus 18 Karat Weißgold, das mittels Laserablation verziert ist, wobei Aventurin und Emaille verwendet werden, um einen tiefblauen Himmel mit acht Sternen darzustellen. Die Observatoriumskuppel ist in durchscheinendem weißem Emaille ausgeführt.

Das Kaliber 8914 Standard treibt die Stahlmodelle an und weist einen ähnlichen dekorativen Ansatz auf, ergänzt durch rhodinierte Komponenten.

Master Chronometer Zertifizierung

Die Bezeichnung Observatory spiegelt die technische Positionierung der Kollektion wider. Trotz des Fehlens eines Sekundenzeigers sind diese Uhren als Master Chronometer zertifiziert.

Im Gegensatz zur COSC-Zertifizierung, die ungehäuste Uhrwerke bewertet, testet der Master Chronometer-Standard vollständig montierte Uhren. Er legt auch strengere Gangtoleranzen fest, die von 0 bis -5 Sekunden pro Tag reichen, verglichen mit -4 bis +6 Sekunden für COSC.

Darüber hinaus müssen die Uhren eine Beständigkeit gegenüber Magnetfeldern von bis zu 15.000 Gauss aufweisen und werden auf Wasserdichtigkeit und Gangreserve getestet.

Omega hat seinen Testprozess durch die Einführung der Dual Metric Technology weiter verfeinert. Dieses System platziert die Uhr in einem drahtlosen Testmodul, das den Klang jedes Hemmungsschlags über einen Zeitraum von 25 Tagen aufzeichnet, während gleichzeitig Umgebungsfaktoren wie Temperatur, Position, magnetische Exposition und atmosphärischer Druck überwacht werden.

Preise

Die Richtpreise beginnen bei etwa 10.700 € für Stahlmodelle mit Lederarmband und 12.000 € für Versionen mit schwarzen Keramikzifferblättern. Edelmetallversionen reichen je nach Konfiguration von etwa 37.300 € bis 58.200 €.

Eine zeitgenössische Interpretation einer klassischen Linie

Mit der Constellation Observatory kombiniert Omega historische Designelemente mit fortschrittlichen Zertifizierungsstandards und modernen Materialien. Das Ergebnis ist eine Kollektion, die Erbe und Innovation in Einklang bringt und der Constellation-Linie ein neues Maß an technischer Glaubwürdigkeit verleiht.


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