Konstantin Chaykin enthüllt die Venus Watch
Konstantin Chaykin schließt das Jahr mit einer Kreation ab, die einmal mehr die einzigartige Bildsprache demonstriert, die er mit seiner Wristmons-Kollektion entwickelt hat. Sein neues Venus-Modell interpretiert die charakteristische animierte Anzeige der Serie neu und ordnet ihr einen neuartigen ästhetischen Kontext zu. Die Inspiration für diese limitierte Auflage stammt von Sandro Botticellis ikonischem Gemälde Die Geburt der Venus, einem Werk, das unzählige künstlerische Disziplinen beeinflusst hat und hier einen unerwarteten Ausdruck in der mechanischen Uhrmacherei findet.
Die Einführung der Venus ist auch deshalb bemerkenswert, weil eine weibliche Figur im Wristmons-Universum lange Zeit gefehlt hat. Chaykin hatte dieses Terrain bereits vor einigen Jahren erkundet, obwohl die ursprüngliche Idee nie zur endgültigen Ausführung gelangte. Im Jahr 2018 entwarf der Uhrmacher ein Konzept, das sich um eine Matroschka-Figur mit einer integrierten sphärischen Mondphasenanzeige drehte. Das Projekt wurde schließlich auf Eis gelegt, während andere Wristmons-Modelle vorangetrieben wurden. Erst Mitte 2023 griff Chaykin seine früheren Skizzen wieder auf und begann, die Idee in eine radikal andere Richtung zu lenken. Die Matroschka verschwand und an ihre Stelle trat eine Figur, die mit Liebe, Vitalität und Schönheit assoziiert wird.

Quelle: monochrome-watches.com
Neuinterpretation der Wristmons-Architektur
Die wesentliche Architektur des klassischen Jokers wurde invertiert, um die ästhetische Grundlage der Venus zu bilden. Die kugelförmige Mondphasenanzeige wird zum Gesicht der Göttin. Chaykin hat die Merkmale auf die Innenfläche des Saphirglases aufgebracht, wodurch das Hauptmotiv über dem Zifferblatt schwebt. Die grafische Interpretation ist bewusst auf einige gut platzierte Linien reduziert, die an modernistische Porträts erinnern und gleichzeitig einen erkennbar femininen Charakter bewahren.
Unterhalb des Porträts nimmt die Silhouette der Venus die gesamte Fläche des Zifferblatts ein. Ihr wallendes Haar wird durch guillochierte Wellen dargestellt, die vom Zentrum ausgehen, ein Motiv, das nicht nur ein Gefühl von Bewegung vermittelt, sondern auch subtil auf die Muschel aus Botticellis Gemälde verweist. Am Hals sitzt ein kleiner Anhänger, der das Emblem der Konstantin Chaykin Manufaktur hervorrufen soll.
Die Komposition erhält durch die Transformation der Stunden- und Minutenanzeigen eine provokantere Dimension. Die Anzeige, die einst die Augen des Jokers bildete, wird nun zu einer stilisierten Darstellung des weiblichen Körpers. Trotz des spielerischen Charakters dieses Ansatzes bleibt die Funktionalität identisch mit dem etablierten Wristmons-Layout. Die linke Öffnung zeigt die Stunden an, die rechte die Minuten. Der warme Ton des Zifferblatts, der durch Schichten aus orange-rosa Lack entsteht, verstärkt das allegorische Thema. Ein blauer Schatten auf der Mondkugel bildet den einzigen kontrastierenden Akzent.

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Mechanik und technische Ausführung
Das Venus-Modell wird vom Automatikwerk K.18-25 angetrieben, das auf einem modifizierten La Joux Perret G200 basiert. Dieses Uhrwerk wurde aufgrund seiner stabilen Unruhfkonstruktion und der großzügigen Gangreserve von 68 Stunden ausgewählt, die der animierten Natur der Wristmons-Anzeige entgegenkommt. Das Kaliber wurde angepasst, um die vergrößerte sphärische Mondanzeige aufzunehmen. Dadurch vollzieht der Mond eine volle Umdrehung in 29,5 Tagen, anstatt der standardmäßigen Zwei-Zyklus-Rotation von 59 Tagen, die in anderen Modellen der Serie zu finden ist.
Das Uhrwerk ist in einem Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 40 Millimetern und einer Höhe von 12,9 Millimetern untergebracht. Das Gehäuse weicht leicht von den etablierten Wristmons-Proportionen ab. Die Lünette ist schlanker und glatter, was die Ablesbarkeit verbessert und die beabsichtigten Proportionen der Venusfigur auf dem Zifferblatt beibehält. Das Fehlen einer Hilfskrone trägt zum klaren Profil des Gehäuses bei und betont den raffinierten Übergang zwischen Gehäuse, Lünette und Zifferblatt.

Quelle: monochrome-watches.com
Künstlerische Absicht und philanthropischer Zweck
Die Venus bietet nicht nur eine visuell kühne Interpretation des Wristmons-Konzepts, sondern ist auch mit einem philanthropischen Zweck verbunden. Am 30. November wurde während des jährlichen Wohltätigkeitsgala-Dinners der Friends Foundation ein Prototyp der Venus-Uhr versteigert. Der Erlös fließt in die Kernprogramme der Stiftung, zu denen auch Bildungsstipendien der School of Professional Philanthropy gehören. Zu den Prioritäten gehört die Verbreitung von Wissen über die Prävention und Behandlung von Brustkrebs, eine Initiative, die sich natürlich mit dem thematischen Fokus auf Weiblichkeit innerhalb der Uhr deckt.

Quelle: monochrome-watches.com
Verfügbarkeit und Auflagenhöhe
Die Serie ist auf 99 Stück limitiert. Jede Uhr ist über die Konstantin Chaykin Boutique im GUM und über die Online-Plattform der Marke bestellbar.
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