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Unentdeckte Rolex Daytona „The Doctor“ taucht nach 58 Jahren für Genfer Auktion auf

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Die bevorstehende Christie's-Auktion in Genf präsentiert eine bedeutende Entdeckung: eine Rolex Daytona, Referenz 6239, aus Edelstahl, die direkt vom Erstbesitzer eingeliefert wurde. Dieses Sammlerstück, unter Kennern als "The Doctor"-Modell bekannt, befand sich seit etwa 1967 in Privatbesitz, und sein Auftauchen wird als äußerst bedeutsam für den Vintage-Markt angesehen. Die Gehäusenummer ist 1'626'212, und der Schätzwert für das Los liegt zwischen CHF 400.000 und CHF 600.000.   

Es ist bemerkenswert, dass neue Exemplare der seltensten Rolex-Armbanduhren, die dem Markt bisher unbekannt waren, nach fast sechs Jahrzehnten immer noch auftauchen können. Diese Daytona, die erstmals versteigert wird, bestätigt sich als einer dieser seltenen, unentdeckten Schätze.   

Die Besonderheit des „Doctor“-Zifferblatts

Die Seltenheit dieser Referenz 6239 konzentriert sich auf ihre Zifferblattkonfiguration. Es handelt sich um eine extrem seltene Variante mit einem silbernen Zifferblatt, schwarzen Hilfszifferblättern und einer leuchtend blauen äußeren Pulsationsskala. Diese Skala ist auf 15 Pulsationen kalibriert, was es Ärzten, dem Grund für den Spitznamen „The Doctor“, ermöglicht, den Chronographen zur schnellen und genauen Berechnung der Herzfrequenz eines Patienten in Schlägen pro Minute (BPM) zu verwenden.   

Entscheidend ist, dass dieses spezielle Zifferblatt den Modellnamen „Cosmograph“ enthält, aber die „Daytona“-Signatur vollständig weglässt. Diese Auslassung macht es zu einer der seltensten Varianten der Referenz 6239 und tatsächlich der gesamten Cosmograph-Linie. Während zwei Zifferblatttypen dieses Modells bekannt sind (einer mit „Daytona“ und einer ohne), ist dieses Stück ein Beispiel für die letztere, seltenere Konfiguration.   

Marktrarität und Zustand

Die Knappheit dieses spezifischen „No-Daytona“-Zifferblatts ist tiefgreifend. Es sind nur sehr wenige Exemplare aufgetaucht, wobei aktuelle Schätzungen darauf hindeuten, dass heute weniger als fünf bekannt sind. Folglich hatten nur wenige erfahrene Sammler jemals die Gelegenheit, eine Uhr dieser immensen Seltenheit physisch zu untersuchen.   

Die Auktion markiert das erste Mal seit fast einem Jahrzehnt, dass ein Exemplar der Referenz 6239 ohne den Namen „Daytona“ zum öffentlichen Verkauf angeboten wird. Neben ihrer Seltenheit zeichnet sich die Uhr durch ihren hochgradig originalen Zustand aus. Das Design des Zifferblatts ist im Vergleich zu einem Standard-6239-Zifferblatt auffällig reduziert, wobei die schwarze Minutenskala und der Text „T Swiss T“ neu positioniert wurden, zusammen mit den applizierten Stundenindizes, um die Pulsationsskala unterzubringen.   

Die Uhr misst 36,5 mm im Durchmesser und wird komplett mit ihrem originalen Handaufzugswerk und dem korrekten Rolex Oyster Armband aus Edelstahl mit Faltschließe geliefert, was ihre hervorragende und ehrliche Originalität bestätigt.   


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